Auf dieser Seite finden Sie sowohl allgemeine Informationen zum Thema als auch konkrete Hilfe und Ansprechpersonen für Betroffene.
Schutzkonzept
Jeder Fall von sexualisierter Gewalt ist einer zu viel. Zur Prävention haben wir ein Schutzkonzept erarbeitet, das aktuell geprüft wird. Dieses Konzept soll:
- Sicherstellen, dass Betroffene Hilfe finden
- Täter:innen den Zugang erschweren / Hürden erhöhen.
- Alle Gemeindeglieder für das Thema sensibilisieren.
- einen sicheren Rahmen bieten, sowie Leitplanken einer Kultur der Achtsamkeit
- Handlungssicherheit für Mitarbeitende.
Damit Missbrauch in unserer Gemeinde keinen Platz hat, ist Sensibilisierung äußerst wichtig. Nur wenn alle das Thema auf dem Schirm haben und wissen, wie sie sich in einem Verdachtsfall verhalten sollen, entsteht insgesamt ein Klima, das es Tätern schwer macht. Deswegen bieten wir Schulungen und Informationen bewusst auch für Menschen an, die nicht in besonders vulnerablen Bereichen tätig sind. Außerdem gibt es einen Verhaltenskodex für alle unsere Mitarbeitenden. Wenn Sie Fragen und Anregungen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.
Schulungen und Fortbildungen
Termine für Schulungen werden auf der Homepage und im Gemeindebrief bekanntgegeben. Darüber hinaus gibt es immer die Möglichkeit, überregionale Schulungsangebote zu nutzen, auch online. Einen Überblick über diese Angebote gibt es hier.
Aktiv gegen Missbrauch
Karin Wildt, Pfarrerin
Tel.: 0911/7580-1621
Ansprechperson.dekanat-fuerth@elkb.de
Rückmeldungen wochentags in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
In Urlaubszeiten kann es zu Änderungen in der Erreichbarkeit kommen. Dies erfahren Sie über den Anrufbeantworter.
oder Sie melden sich direkt bei der Ansprechstelle der Evangelischen Landeskirche Bayern Tel. 089 5595 – 335
Telefonische Sprechstunde: Montag, 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr und Dienstag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Darüber hinaus können Sie sich über die E-Mailadresse ansprechstellesg@elkb.de melden.
Dekanatsbeauftragte für die Prävention Sexualisierter Gewalt
Präventionsbeauftragte sind Themenwächter:innen. Sie haben die Aufgabe darauf zu achten, dass die Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt gelebt und weiterentwickelt werden und nicht in der Schublade verschwinden. Sie machen die offiziellen Meldewege bekannt, werben für Beratungs-, Informations- und Fortbildungsangebote und initiieren sie gegebenenfalls selbst.
Katharina Bach-Fischer, Pfarrerin
Dr.-Martin-Luther-Platz 2
90763 Fürth
Tel.: 0911-7 66 32-20; mobil: 0157 - 54 24 14 87
Ansprechperson und Präventionsbeauftragte im Bereich der Evangelischen Jugend im Dekanat Fürth
Carmen Dornberger, Religionspädagogin
E-Mail: dornberger@ej-fuerth.de;
Tel.: 01522 / 686 55 89
Christian Neeß, Diakon
E-Mail: neess@ej-fuerth.de,
Tel.: 0174 / 363 77 86
Informationen und Ansprechstelle im Landeskirchenamt der ELKB
Leitbild im Dekanat Fürth
Jeder Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen. Dies verleiht uns Menschen Würde – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder ethnischer Herkunft. In unserer Kirchengemeinde (Dekanatsbezirk, Einrichtung) wollen wir diese Würde achten. Wir übernehmen Verantwortung für den Schutz der uns anvertrauten Personen vor grenzüberschreitendem Verhalten und Übergriffen, vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt. Gewalt hat keinen Raum in unserer Gemeinde (Dekanatsbezirk, Einrichtung). Wir wollen Menschen, ganz besonders Kindern und Jugendlichen, sichere Räume bieten, in denen sie Gottes Segen erfahren können. Wir wollen einen sicheren Rahmen schaffen, in dem Nähe, Gemeinschaft und geteilter Glaube erlebt werden können. Wir wissen dabei um die Möglichkeit, dass da, wo Menschen einander begegnen, auch das Risiko für Verletzungen und Fehler besteht. Diese werden, wenn sie geschehen, nicht verschwiegen. Wo es zu Grenzüberschreitungen oder gar Übergriffen kommt, unterstützen wir aktiv den Umgang mit Beschwerden und Fehlern.
Dabei orientieren wir uns an einer Kultur der Achtsamkeit.
In unserem Verhaltenskodex, den alle hauptberuflichen, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in einer Selbstverpflichtung unterschreiben, wird deutlich, wie dieses Leitbild in unserer täglichen Arbeit konkret wird.
