Konfirmation

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Bedeutung der Konfirmation

Viele Konfirmandinnen und Konfirmanden sind schon als Kleinkinder getauft worden. Dieser Schritt war allerdings eine Entscheidung ihrer Eltern. Im Konfirmationsunterricht haben die Jugendlichen dann die Chance, den christlichen Glauben (besser) kennen zu lernen und noch einmal intensiv darüber nachzudenken. So können sie die Tauf-Entscheidung der Eltern überprüfen und nachvollziehen.

Confirmare heißt im Lateinischen soviel wie bestärken, bestätigen, befestigen. Die meisten Jugendlichen lassen sich am Ende ihrer Konfirmandenzeit konfirmieren, etwa 250.000 sind es pro Jahr in Deutschland. Sie haben sich also durch die Zeit des Konfirmationsunterrichtes in ihrem Glauben festigen lassen. Gleichzeitig bestätigen sie mit der Konfirmation die Entscheidung ihrer Eltern und sagen „Ja“ zur eigenen Taufe.

Häufig gestellte Fragen zum Konfirmandenunterricht und zur Konfirmation

Der Konfirmandenunterricht ist in den jeweiligen Kirchengemeinden unterschiedlich geregelt. Die Antworten beziehen sich auf den Konfirmandenunterricht wie er in St. Katharina durchgeführt wird.

Wo und wie melde ich mein Kind zum Unterricht an?

In der Regel wird etwa 1,5 Jahre vor der Konfirmation an die Eltern der Jugendlichen der 7. Jahrgangsstufe ein Anmeldebogen per Post vom Pfarramt verschickt. Das Pfarramt orientiert sich dabei an den Daten, die ihm zur Verfügung stehen. Mit Versenden des Anmeldebogens bekommen Sie gleichzeitig die ersten wichtigen Informationen und Termine zugeschickt, wie z.B. den Termin für den Anmeldeabend. Auf diesem können weitere Fragen geklärt werden. Sollte jemand keine Anmeldung bekommen haben oder sich generell unsicher sein bezüglich der Anmeldung Ihres Kindes zur Konfirmation melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Wir sind als Eltern nicht Mitglied in der Evangelischen Kirche. Kann unser Kind trotzdem konfirmiert werden?

Ja, eine Konfirmation ist möglich.

Was lernt mein Kind im Konfirmationsunterricht?

Die Konfirmandenarbeit hat ihre biblische Grundlage im Auftrag Jesu Christi: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäusevangelium, Kapitel 28). Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen also, ganz allgemein gesagt, vertraut werden mit dem kirchlichen Leben in Gottesdienst und Alltag, besonders aber mit der biblischen Botschaft. Sie sollen erfahren, was es bedeutet, getauft zu sein und an Jesus Christus zu glauben. Dazu gehört auch, bestimmte Inhalte des christlichen Glaubens im Laufe des Konfirmandenjahres sich anzueignen, wie z.B. das Vater Unser, das Glaubensbekenntnis, die 10 Gebote, Psalm 23 und einiges mehr.

Kostet der Unterricht etwas?

Der Unterricht selbst ist natürlich kostenlos. Für Material und Konfirmandenfreizeiten muss insgesamt mit etwa 120 EUR gerechnet werden. Sollten sie Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an das Pfarramt bzw. an die Pfarrerin wenden.

Über welchen Zeitraum und wann findet der Unterricht statt?

Der Unterricht beginnt kurz nach den Osterferien und dauert ca. ein Jahr. Der Unterricht findet einmal in der Woche für eine Stunde (manchmal etwas länger) statt. Fester Unterrichtstag ist dabei der Dienstag. Bei großen Gruppen wird die Gruppe in zwei Gruppen aufgeteilt, der zweite Unterrichtstag orientiert sich dabei daran, wann die meisten können.

Ist der Unterricht auch in einem anderen Pfarrbezirk möglich?

In der Regel schon. Wenn Sie gute Gründe dafür haben, dass Ihr Kind in einem anderen Pfarrbezirk oder einer andere Gemeinde zum Unterricht geht, so fragen Sie bitte den dann zuständigen Pfarrer oder die Pfarrerin.

Wie oft muss mein Kind während der Zeit des Konfirmationsunterrichtes den Gottesdienst besuchen?

Als Christ oder Christin gehört man zu einer Gemeinde: zur christlichen Gemeinschaft. Und eine wichtige Veranstaltung dieser Gemeinschaft ist der wöchentliche Gottesdienst. Ihn kennen zu lernen, gehört deshalb zum Christsein dazu. Daher gehen unsere Konfirmanden/Innen zweimal im Monat in den Gottesdienst. Neben den Gottesdiensten in St. Katharina und in der Kapelle in Seckendorf können auch Gottesdienste außerhalb der Kirchengemeinde besucht werden – verschiedene Gottesdienstarten sind da möglich. Dazu bekommen die Jugendlichen eine kleine Gottesdienstkarte ausgehändigt.

Unser Kind ist nicht getauft. Kann / Muss es trotzdem konfirmiert werden?

Ihr Kind kann am Konfirmationsunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist eigentlich die Bestätigung der Taufe. Wenn Ihr Kind nicht getauft ist, wird es am Ende des Konfirmationsunterrichts getauft, damit es wie alle anderen aus seiner Gruppe an dem festlichen Gottesdienst teilnehmen kann.

Kann es passieren, dass jemand von der Konfirmation ausgeschlossen wird?

Ja, aber sowas kommt selten vor. Bevor das passiert, wird auf jeden Fall noch mal mit der Konfirmandin / dem Konfirmanden und meistens auch den Eltern darüber gesprochen. In jedem Fall muss der Kirchenvorstand den Ausschluss beschließen. Grund für einen Ausschluss kann z.B. sein, dass jemand fast nie zum Unterricht erschienen ist.

Wann finden die Konfirmationen statt?

In St. Katharina feiern wir immer am Wochenende Palmarum, also eine Woche vor Ostern, Konfirmation. Sollte die Gruppe aus 19 Konfirmanden oder mehr bestehen, kommt es zur Aufteilung. Zusätzliches Wochenende ist dann das Wochenende Judika, zwei Wochen vor Ostern. Das Wochenende besteht jeweils aus der Stellprobe am Freitagnachmittag, dem Beichtgottesdienst am Samstag um 14 Uhr mit anschließendem Fototermin und dem Festgottesdienst am Sonntag um 9.30 Uhr.

Gibt es eine Kleiderordnung für die Konfirmation?

Generell gilt: Ordentliche, saubere Kleidung – und: Es muss nicht schwarz sein! Für die Jungs heißt das, ein Anzug mit Hemd und Krawatte oder Fliege. Die Mädchen können neben Kleid oder Rock auch einen Hosenanzug oder eine Hose mit Bluse anziehen. Pflicht ist für die Jungs ein kleines Anstecksträußchen, für die Mädchen ein kleines Sträußchen für die Hand.

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?

Mit der Konfirmation erhält man das Recht, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.